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Norovirus-Fälle im Kreis Steinfurt steigen – Rückgang in Münster
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Norovirus-Fälle im Kreis Steinfurt steigen – Rückgang in Münster

Im Kreis Steinfurt sind die Norovirus-Infektionen im vergangenen Jahr gestiegen. Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI), die die AOK NordWest veröffentlicht hat, wurden 2025 insgesamt 515 Fälle gemeldet. Im Jahr zuvor waren es noch 468 Infektionen.

Veröffentlicht: Freitag, 24.04.2026 11:06

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Anders sieht die Entwicklung in Münster aus: Dort ist die Zahl der gemeldeten Norovirus-Fälle deutlich gesunken. 2025 wurden 207 Infektionen registriert - rund 23 Prozent weniger als im Vorjahr mit 269 Fällen.

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Norovirus: Hochansteckend und weit verbreitet

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Noroviren zählen zu den häufigsten Auslösern von Magen-Darm-Erkrankungen. Typische Symptome sind plötzlich auftretender Durchfall, Erbrechen, Übelkeit sowie Bauch- und Gliederschmerzen. Die Erkrankung dauert meist ein bis zwei Tage.

Besonders gefährdet sind kleine Kinder und ältere Menschen, da sie schneller Flüssigkeit verlieren und Kreislaufprobleme entwickeln können.

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Übertragung leicht möglich

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Die Viren werden vor allem von Mensch zu Mensch übertragen - etwa über verunreinigte Hände, Gegenstände oder Lebensmittel. Auch über Tröpfchen beim Erbrechen kann eine Ansteckung erfolgen.

Da Noroviren sehr widerstandsfähig sind, bleiben sie auf Oberflächen wie Türklinken, Wasserhähnen oder Handtüchern oft mehrere Tage infektiös.

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Hygiene schützt vor Ansteckung

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Da es keine Impfung gegen Noroviren gibt, sind Hygienemaßnahmen besonders wichtig:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife
  • Kontakt zu Erkrankten möglichst vermeiden
  • Eigene Handtücher und Hygieneartikel nutzen
  • Oberflächen regelmäßig reinigen und desinfizieren
  • Lebensmittel gründlich waschen und Speisen gut erhitzen

Erkrankte sollten zudem bis mindestens zwei Tage nach Abklingen der Symptome Kontakte reduzieren, da sie weiterhin ansteckend sein können.

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Viel trinken bei Erkrankung

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Wer erkrankt ist, sollte vor allem auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Empfehlenswert sind Wasser, Tee und bei Bedarf Elektrolytlösungen aus der Apotheke, um den Verlust von Salzen auszugleichen.

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Saisonale Häufung im Winter

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Norovirus-Infektionen treten ganzjährig auf, erreichen ihren Höhepunkt jedoch meist in den Wintermonaten von Oktober bis März.

Aktuelle Vergleichszahlen für weitere Regionen wie Osnabrück oder das Emsland liegen derzeit nicht vor.

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