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Grundstücksmarktbericht für den Kreis Steinfurt
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Grundstücksmarktbericht für den Kreis Steinfurt

Bei uns in der Region haben letztes Jahr wieder mehr Menschen Grundstücke gekauft. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor. Der zeigt auch: Wer neue Häuser bauen möchte, muss dafür oft immer mehr Geld zahlen

Veröffentlicht: Montag, 30.03.2026 09:41

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Der Immobilienmarkt im Kreis Steinfurt hat 2025 deutlich an Fahrt gewonnen. Der neue Grundstücksmarktbericht 2026 zeigt: Der Geldumsatz stieg erstmals auf mehr als eine Milliarde Euro. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Steinfurt hat 3.885 Kaufverträge erfasst. Der Geldumsatz lag bei rund 1,072 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 26 Prozent. Auch die Zahl der Verträge stieg stark um rund 20 Prozent. Der Flächenumsatz erreichte etwa 1.093 Hektar. Das sind rund 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit nähert sich der Immobilienmarkt im Kreis Steinfurt wieder dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Kaufverträge aus Rheine fehlen in dieser Statistik, weil dort ein eigener Gutachterausschuss zuständig ist.

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Bodenrichtwerte für Wohnbauland

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Die Preise für Wohnbauland entwickelten sich je nach Ort unterschiedlich. Sie lagen zwischen minus 0,8 und plus 14,9 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichnete Hörstel. Im Durchschnitt stiegen die Bodenrichtwerte um 1,9 Prozent. Sie reichen nun von 60 Euro pro Quadratmeter in Hopsten bis 550 Euro in Greven.

Auch bei Ackerland und Grünland stiegen die Preise. Ackerland kam im Schnitt auf 11,57 Euro pro Quadratmeter, Grünland auf 5,52 Euro.

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